Schule/Uni/Arbeit ohne Abfall

Hallo alle miteinander!

dieser Beitrag fällt unter die Rubrik „hätte- ich- gerne- früher- gewusst“, denn Vieles, was ich jetzt als Gedankenanregung nenne, wird den meisten Leuten wahrscheinlich nicht nur Müll, sondern auch ein wenig Geld sparen. Wer seinen Alltag etwas abfallärmer gestalten will, wird nicht um das Thema Schule/Uni/Arbeit kommen.

Stifte/Füller/Kulli/Filzstifte

Wer zu diesem Thema einen ausgiebigen Beitrag sucht kann sich bei zerowastefamilie einen ziemlich guten Überblick bekommen. Neben den normalen Stiften gibt es zudem die Möglichkeit durch eine Stiftverlängerung auch recht kurz geratene Stümpfe noch lange zu nutzen, ohne dass sie unbequem zu halten wären.

OK das war jetzt wirklich keine Leistung einen Beitrag zu verlinken, aber ich habe noch ein paar Dinge, die ich dem hinzufügen möchte 😉

Wer ein Interesse an Holzstiten hat, kann sich bei entia mal umschauen. Ich bin ja immer Fan davon erstmal die Läden in der unmittelbaren Nähe aufzusuchen, um keine unnötigen Bestellungen zu erzeugen (gerade um Weihnachten usw.), aber auch ich finde oft nicht das Passende.

Nachfüllbare und/oder nachhaltige Whitboardstifte

Zu meiner Überrasschung gibt es für die LehrerInnen/ TutorenInnen unter euch tatsächlich nachfüllbare Whiteboardstifte von der Marke Auspen sowie eine weitere Variante, die den Plastikmüll versucht zu vermeiden (Friendly Whiteboard Markers)

Lineale

Ja auch hier: das gute alte Holzlineal. Hält auch so ziemlich jedes Abenteuer aus, was ein heranwachsendes Kind erleben wird. Ich habe meines bspw bei Müller bekommen. Es gibt jedoch eine recht ansehnliche Auswahl bei Manufactum aus Metall. Ein dazu passendes Geodreieck aus Holz erschien mir jedoch ziemlich sinnlos…..aber soweit ich mich erinnern kann, gab es außer den starren Plastikdreiecken auch flexible Varianten…..zwar auch aus Plastik, jedoch hätten die in meiner Schullaufbahn so manches Geodreieck ersetzen können, was bei einem nachlässigen Einpacken zwischen Büchern und Heften auseinander gebrochen ist.

Zu den folgenden Punkten möchte ich euch diesen Beitrag von minzawillsommer ans Herz legen, die so ziemlich jeden Aspekt im Bereich nachhaltige Bürogestaltung in ihrem Beitrag aufgreift.

Notizen

Notizen schreibt man ja gemeinhin auf Papier. Ich persönlich nehme dazu bedruckte oder schon beschriftete Seiten, die ich aus meiner Zeit als Papierverschwender gesammelt habe. Mittlerweile prüfe ich alle Papiere, die in den Müll wandern sollen, vorher auf ihre Beschriftbarkeit und lege sie dann in eine Kiste, aus der ich jetzt schon sehr lange Zeit schöpfe. Unlinierte Seiten kann man mit Linien oder Rechenkästchen  bedrucken, je nach Verwendungszweck. Vorlagen gibt es hierfür bspw. hier. 

Einseitig beschriftete Seiten lassen sich als Notizbuch in einem einfachen Hefter, einem Ringhefter oder einem aufwändigen aber optisch sehr hübschen Ringsystem Atoma organisieren und sammeln.

Man kann sich beim ganzen Notieren natürlich auch fragen, ob es nicht auch papierloser geht. Dazu gibt es ein Notizbuch namens Rocketbook mit dem man beschriebene Seiten mit dem Handy einscannen kann und in entsprechende Ordner ablegen kann. Papierlos geht es natürlich auch mit einem Tablet, wenn man bspw. das Skript für die Vorlesung als digitale Datei erhält, kann man dann Notizen hinzufügen.

Kopien

Die können vermieden oder vermindert werden. Manche Sachen lassen sich problemlos digital bearbeiten. Wer jedoch Dinge lieber ausgedruckt haben möchte, kann in vielen Fällen die Zahl der Kopien vermindern, indem man anstatt in A4 Format auszudrucken, auf eine A4 Seite zwei Seiten sowohl auf Vorder und Rückseite druckt. (Einfach bei pdf Dokumenten „Drucken“ -> unterhalb von Seite anpassen und Optionen „Mehrere“-> Seiten pro Blatt auf 2 stellen und Seitenanordnung auf „vertikal“ stellen). Falls es sich nicht vermeiden lässt Dinge doch noch auf unbeschriftetem Papier auszudrucken, kann ich nur empfehlen euch eine Packung Recycling- Papier zuzulegen, wichtige Dinge auf diesem und unwichtige auf bereits beschriftetem/ungenutzen Seiten zu drucken.

Karteikarten/ Zusammenfassungen

Das handschriftliche Verfassen von Karteikarten und Zusammenfassungen führt ja zur besseren Aufnahme des Stoffs. Jedoch gibt es Apps, die das Lernen mit Karteikarten am Sartphone ermöglichen. Wer das kann/mag und sich nicht ablenken lässt, für den ist so etwas vielleicht eine gute Idee. Die Karteikarten lassen sich mit der App Flashcards auch einfach und schnell am Laptop verfassen und mithilfe der App auf dem Smartphone downloaden. Die Karten können mit Mitgliedern geteilt und ausgetauscht werden.

Bücher

Natürlich kann man nicht immer auf gedruckte Bücher verzichten. Gerade in der Schule, ist eine gedruckte Version noch in den meisten Fällen erforderlich. Dabei kann man auch auf Secondhand Ware zurückgreifen (sofern sich nichts wesentlich zu einer neuen Druckauflage ändert). Manche Schulen veranstalten dazu einen Bücherbasar.

Wer unbedingt bestellen möchte, kann das auf

An (kostenlose) eBooks kommt man über:

Natürlich sind das nicht alle Seiten, auf denen man an Bücher ran kommt und natürlich weiß ich auch, dass die Verwendung eines Kindle oder Tablets nicht unbedingt umweltschonend und schon gar nicht ressourcenschonend ist (seltene Erden usw….). Ich denke es lohnt sich jedoch, wenn man sowieso solch ein Gerät besitzt

Organisieren

Wie ich schon in einem vorangegangenen Beitrag beschrieben habe, kann man sich einen Kaldern in der Größe A5 (eventuell auch kleiner) selber basteln.

Wer eine etwas professionellere Variante haben möchte, kann sich darüber Gedanken machen den Kalender Grüner Faden vielleicht zuzulegen. Und natürlich, gibt es für alle Smartphones eine digitale Variante.

 

Sicherlich habe ich wieder irgendwas vergessen. Wer selber noch ein paar Anregungen hat, kann das gerne einen Kommentar hinterlassen.

Ich wünsche euch ein wunderbarliches Wochenende ❤

Love

wildatheart

music of the day: Billie Eilish- Bad Guy

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